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American Locomotive Company

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Dieser Artikel stammt ursprünglich aus dem Artikel American_Locomotive_Company der deutschsprachigen Wikipedia. Der Text steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation (GFDL). Die Autoren des Originalartikels findest du in der Versionsgeschichte.

Die American Locomotive Company (ALCO) war ein US-amerikanisches Unternehmen des Lokomotiv- und Maschinenbaues und später auch der Rüstungsindustrie und der Kernenergie-Industrie. Sie entstand 1901 aus dem Zusammenschluss von sieben Dampflokomotiven-Herstellern mit den Schenectady Locomotive Works in Schenectady NY. Diese sieben Lokomotivbauer waren:

Die ALCO waren der zweitgrößte Dampflokomotivbauer der Welt und produzierten über 75.000 Lokomotiven, von denen allein 63% in Schenectady gebaut wurden. 1964 wurde ALCO von der Worthington Corporation aufgekauft. 1968 wird die umbenannte Alco-Products in mehrere Tochtergesellschaften aufgelöst.

Chronik Bearbeiten

Anfänge Bearbeiten

  • 1848 Gründung der Schenectady Engenie Manufactory in Schenectady NY, Lieferung der ersten Dampflokomotive („Lightning“) an die Utica and Schenectady Railway.
  • 1851 Im Mai erfolgt die Umbenennung der Firma in Schenectady Locomotive Works.
  • 1861 Ein erster Großauftrag beinhaltet die Lieferung über 84 Dampflokomotiven an die Armee der Vereinigten Staaten.
  • 1866 Durch ein Großfeuer werden weite Teile des Werkes zerstört.
  • 1901 Um der starken Konkurrenz durch die Baldwin Locomotive Works (BLW) zu begegnen, schließen sich die Schenectady Locomotive Works am 24.06. mit sieben weiteren Lokomotivwerken zusammen und es entsteht die American Locomotive Company (ALCo).

Ausweitung der Aktivitäten Bearbeiten

  • 1904 Übernahme der Kontrolle über die Locomotive and Machine Company of Montreal Ltd., die späteren Montreal Locomotive Works (MLW).
  • 1905 Kauf der Rogers Locomotive Works, Paterson NJ.
  • 1906 Mit Lizenz eines französischen Herstellers erfolgt der Bau des ersten Automobils in Providence RI.
  • 1908 ALCo entwickelt und baut ein eigenes Automobil.
  • 1910 Herstellung der 50.000en Dampflokomotive
  • 1913 Aus Rentabilitätsgründen wird der Bau von Automobilen aufgegeben.
  • 1917 ALCo gilt als die 61.größte Firma der USA.
  • 1924 Bau der ersten auch kommerziell erfolgreichen Rangierdiesellokomotive (Reihe 1000/Bo’Bo’/54,4t/300PS).
  • 1926 Kauf der Railway Steel Spring Company, Latrobe PA und Chicago Heights IL.
  • 1928 Herstellung der ersten dieselelektrischen Personenzuglokomotive der USA mit einem 900 PS-V12-Dieselmotor von McIntosh and Seymour Diesel Engine Company, Auburn NY.
  • 1929 Kauf der McIntosh and Seymour Diesel Engine Company.
  • 1930 ALCo baut Teile für den Tunnel unter dem Hudson River zwischen New Jersey und Manhattan.
  • 1935 Bau der ersten beiden Stromliniendampflokomotiven der Klasse A der Milwaukee Road
  • 1936 Entwicklung und Bau fernsteuerbarer und wasserdichter Türen und Fenster für Seeschiffe
  • 1939 Bau der ersten dieselelektrischen Güterzug-Streckenlokomotive
  • 1940-45 ALCo produziert für die US-Streitkräfte 7362 Panzer, 3314 Jagdpanzer, 2300000 Geschosse aller Art, 410000 Bomben, 2574 Gewehrrahmen und schließlich 4488 Lokomotiven.
  • Von 1941 bis 1945 stieg die Zahl der Angestellten von 6950 auf 15500.
  • Mit der General Electric (GE) wurde vereinbart, ab 1940 nur deren elektrischen Ausrüstungen zu verwenden im Gegenzug mit einem Verzicht von GE auf den Diesellokomotivbau. 1953 beendete GE jedoch das Abkommen und baute eigene Diesellokomotiven
  • 1941 Baut ALCo eine der größten Dampflokomotiven der Welt, die „Big Boy“/Reihe 4000/(2’D)D2’/ca.544t/7000PS.
  • 1944 werden 1354 Lokomotiven gebaut (Produktionsrekord).
  • 1945 Kauf der Beaumont Iron Works Company, Beaumont TX. Diese Firma produziert Ausrüstungsteile zur Erdölgewinnung.
  • 1948 Herstellung der 75000. Dampflokomotive.
  • 1949 ALCo bekommt von der Atomenergiebehörde (AEC) einen Großauftrag zur Produktion mit Nickel überzogener Röhren.
  • 1950 Produktion tausender Panzer und Flugmotorcontainer für den Koreakrieg.
  • 1953 Gründung der Bituminous Coal Research, Inc. um eine Kohlenstaubturbine für Lokomotiven zu entwickeln. Nach dem Bau und der Erprobung eines Prototyps wurde das Projekt aus Geldmangel gestoppt.
  • Beteiligung an der Entwicklung des ersten atomgetriebenen U-Bootes der US Navy („Nautilus“).
  • 1955 ALCo ändert seinen Namen in Alco Products, Inc. .
  • 1956 Der neue Dieselmotor Alco 251 wird offiziell in die Produktion eingeführt und löst den Alco 244 ab.
  • 1957 ALCo baut den ersten nicht experimentellen Kernreaktor (APPR-1) der USA.
  • 1958 ALCo baut 80 % der nach Übersee exportierten Lokomotiven.
  • 1962 Der dritte von ALCo hergestellte Kernreaktor geht in Betrieb. Damit ist ALCo für kurze Zeit der größte Ausrüster von Nuklearanlagen in der Welt.
  • 1963 Alle Aktivitäten auf dem Sektor der Nukleartechnik werden eingestellt sowie alle Entwicklungen dieser Technik an die Firmen Baldwin-Lima-Hamilton Corporation (BLH), Blaw-Knox und Struthers-Brunnen verkauft.
  • 1964 Die erste dieselhydraulische Güterzuglokomotive und die erste dieselelektrische 5500-PS-Lokomotive werden gebaut.

Aufkauf und Zerlegung Bearbeiten

Das Ende der ALCO Bearbeiten

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